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Cargobikes für Betriebe · Zürcherstrasse 15 · seit 1937

Cargobikes für Gewerbe und Firmen in St. Gallen

Cargobikes für Lieferdienst, Handwerk, Pflege und Gastro in St. Gallen: Beratung zu Nutzlast, Fahrzeugklasse, Beschriftung und Service.

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  • Lieferdienst · Handwerk · Pflege · Gastro
  • Beratung nach Termin
  • all-ride-zertifizierte Werkstatt
  • 4,4 ★ aus über 90 Google-Bewertungen
  • all-ride-zertifizierte Werkstatt
  • Velo-Handwerk seit 1937, Inhaber Reto Lieberherr
  • Zürcherstrasse 15, 9000 St. Gallen
Weisses Cargo-Bike vor einem Ladenlokal in der Stadt

Testbetrieb vor der Anschaffung

Was 32 St. Galler Betriebe vor Ihnen getestet haben

Viele Betriebe in der Region kennen das E-Cargobike aus der Praxis, bevor sie zum ersten Mal über eine Anschaffung nachdenken.

  • Sankt Pedalo

Die Stadt St. Gallen betreibt seit April 2021 das Programm «Sankt Pedalo»: Im Firmenprogramm erhielten Betriebe und Organisationen für ein Jahr kostenlos ein E-Cargobike, abgestimmt auf ihren Einsatzzweck und mit ihrem eigenen Logo beschriftet. Stand Oktober 2025 haben nach Angaben der Stadt 32 St. Galler Unternehmen und Organisationen ein solches Velo ein Jahr lang genutzt; die Stadt nennt je nach Modell eine Nutzlast von bis zu 150 Kilogramm. Ab 2026 richtet sich die Ausschreibung zusätzlich an Private, Genossenschaften und Wohnsiedlungen – ob gerade eine Auflage für Firmen offen ist, steht auf stadt.sg.ch.

  • Ausserhalb der Stadt

Auch ausserhalb der Stadt gab es solche Programme: 2026 haben Rorschach, Wittenbach, Flawil und Rapperswil-Jona je sechs Unternehmen für zwölf Monate gratis ein E-Cargobike zur Verfügung gestellt, mitfinanziert über Energiefonds, Kanton und Agglomerationsprogramm; die Bewerbungsfrist lief am 15. Mai 2026 ab. Eine Neuauflage ist bisher nicht angekündigt – ob wieder eine Runde startet, steht auf clemo.ch.

  • Sharing

Dazu kommt das Sharing von carvelo (früher carvelo2go), einem Angebot der Mobilitätsakademie des TCS: In der Stadt St. Gallen stehen fünf E-Cargobikes, gebucht wird über die App bei Gastgebern; weitere Standorte in der Nähe sind Wil und Arbon. In der carvelo-Flotte fahren unter anderem Modelle von Riese & Müller – einer Marke, die wir führen.

Wer ein solches Velo ein Jahr lang gefahren hat, weiss ziemlich genau, was er braucht. Genau dort beginnt unsere Arbeit: bei der Frage, welches Velo den Testbetrieb dauerhaft ersetzt – und was sich ändert, wenn das Velo nicht mehr gestellt, sondern gekauft, beschriftet, versichert und über Jahre unterhalten wird.

Rotes Cargo-Bike mit Kindersitzen hinten — Multitinker für die Familie

Wo es sich rechnet

Einsatzfelder: wo sich ein Cargobike im Betrieb rechnet

Ein Cargobike ersetzt nicht jeden Lieferwagen. Es ist stark dort, wo viele Stopps auf kurzer Distanz liegen, wo Zufahrten eng sind und wo das Abstellen mehr Zeit kostet als das Fahren. Die folgenden Bereiche kommen bei uns am häufigsten zur Sprache.

Longtail-Cargovelo mit verlängertem Heck und langem Gepäckträger vor einer Backsteinwand
  • Bauformen Frontlader, Longtail und dreirädrige Modelle
Schritt 01

Lieferdienst und Detailhandel

Bestellungen aus dem Quartier, Abholservice, Retouren, Nachschub an Filialen: Bei Touren mit vielen kurzen Halten fällt das Parkieren stärker ins Gewicht als die Fahrzeit. Ein Frontlader mit fest montierter Box nimmt sperrige Ware auf und lässt sich direkt vor der Haustür abstellen. Wetter- und Sichtschutz brauchen ein Verdeck oder eine abschliessbare Abdeckung – welche Lösung es für Ihr Modell gibt und was sie kostet, klären wir vor der Bestellung. Welche Masse die Box hat und wie viel sie tragen darf, steht im Datenblatt des jeweiligen Modells.

Schritt 02

Handwerk und Service

Für Servicebesuche mit Werkzeug, Messgeräten und einer überschaubaren Menge Material braucht es selten einen Transporter. Entscheidend sind eine belastbare Ladefläche, sichere Zurrpunkte und ein Aufbau, der abschliessbar ist. Aus unserem Sortiment kommen dafür vor allem die Cargo-Modelle von Tern in Frage – Quick Haul D8, Quick Haul Long, Orox S12 27.5″ und GSD S10. Wie viel Träger, Ladefläche und Taschen je Modell aufnehmen dürfen, steht in der Herstellerfreigabe; wir holen sie vor der Bestellung ein. Wir schauen mit Ihnen an, welches Werkzeugvolumen tatsächlich mitfährt – daraus ergibt sich die Bauform.

Schritt 03

Pflege, Spitex und soziale Dienste

Bei Hausbesuchen im dicht bebauten Gebiet zählt vor allem, wie nah man an die Adresse herankommt und wie planbar die Ankunftszeit ist. Ein kompaktes Modell mit kleiner Box reicht hier oft aus.

Für Kindertagesstätten und Betreuungsangebote gilt seit dem 1. Juli 2025: Ein Leicht-Motorfahrrad – das langsame E-Cargobike bis 25 km/h – darf zusätzlich zum Führersitz entweder einen Mitfahrersitz und zwei Kindersitzplätze oder vier Kindersitzplätze aufweisen (Art. 180 Abs. 1 VTS). Das ist eine Bauvorschrift: Vier Kindersitzplätze hat nur ein Fahrzeug ohne zweiten Erwachsenenplatz. Ein geschützter Kindersitzplatz braucht Schutz der Extremitäten vor Berührung mit beweglichen Fahrzeugteilen, eine Rückenlehne und ein Rückhaltesystem (Art. 175 Abs. 5 VTS) – ein Gurt allein genügt nicht. Bei einem schweren Motorfahrrad wird die Zahl der Plätze bei der Zulassung festgelegt (Art. 175 Abs. 5 VTS; ASTRA-Merkblatt S. 6) und steht zusammen mit der Nutzlast zuzüglich 75 Kilogramm am Fahrzeug angeschrieben (Art. 181b Abs. 3 VTS).

Und Fahren und Mitführen sind zweierlei: Fahren darf das Velo, wer 16 ist – Personen mitführen, auch Kinder, darf dagegen nur, wer über 16 Jahre alt ist (Art. 63 Abs. 3 und 4 VRV). Für Lernende heisst das: mit Kategorie M ab 14 fahren, aber ohne Kinder. Eine Helmtragpflicht besteht auf Velos mit elektrischem Antrieb bis 25 km/h weder für die fahrende Person noch für die Kinder – die bfu empfiehlt den Helm trotzdem. Auf einem schnellen E-Bike bis 45 km/h gilt das Gegenteil: Dort ist der Helm Pflicht, und die fahrende Person muss sicherstellen, dass mitfahrende Kinder unter zwölf Jahren einen Schutzhelm tragen (Art. 3b Abs. 1 VRV). Die Einzelheiten dazu stehen auf unserer Seite zu den Vorschriften für Lastenvelos in der Schweiz.

Kindertransport im Cargobike
Schritt 04

Gastronomie und Verpflegung

Mittagslieferungen, Catering-Anlieferung, Nachschub zwischen Standorten: Hier zählen Thermoboxen, ein stabiler Stand beim Beladen und eine Bauform, die auch mit ungleich verteiltem Gewicht ruhig bleibt. Dreirädrige Modelle lassen sich zum Beladen feststellen, statt dass jemand das Velo halten muss – beim HNF Nicolai CD2 wird die Neigetechnik dafür über einen Fusshebel oder eine Lenkertaste blockiert. Ohne blockierte Neigung steht ein Neigetechnik-Trike nicht von selbst.

Schritt 05

Stadtlogistik und interner Werkverkehr

Auf Arealen, zwischen Betriebsgebäuden, auf Baustellen oder in der Feinverteilung ab einem Umschlagpunkt ersetzt ein Cargobike Fahrten, die ohnehin niemand gerne mit einem grossen Fahrzeug macht. Für Post, Wäsche und Material genügt oft ein Longtail – ein Velo mit verlängertem Heck statt Frontbox, das sich näher an einem normalen Velo fährt als an einem Transportfahrzeug. Solche Modelle führen wir von Tern; wie viel der hintere Träger aufnehmen darf, unterscheidet sich je Modell und steht in der Herstellerfreigabe.

Lastenvelos in St. Gallen

Rechnen statt schätzen

Nutzlast und Fahrzeugkategorie: warum die Motorleistung entscheidet

Wie viel ein Cargobike zuladen darf, steht nicht im Katalogtext, sondern in der Herstellerfreigabe: zulässiges Gesamtgewicht abzüglich Eigengewicht des Velos und Gewicht der fahrenden Person. Ein Rechenbeispiel: 200 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht, 41 Kilogramm Velo, 85 Kilogramm fahrende Person – bleiben 74 Kilogramm für Aufbau und Ladung. Rechnen Sie mit dem tatsächlichen Gewicht Ihrer Mitarbeitenden, nicht mit einem Durchschnittswert.

Diese Rechnung aus Herstellerangaben gilt für Leicht-Motorfahrräder. Bei einem schweren Motorfahrrad steht die verbindliche Zahl am Fahrzeug selbst: Anzahl bewilligter Plätze und Nutzlast zuzüglich 75 Kilogramm müssen dort dauerhaft und deutlich lesbar angeschrieben sein (Art. 181b Abs. 3 VTS). Die 75 Kilogramm sind das Gewicht der fahrenden Person, das nach Art. 7 Abs. 1 Bst. c VTS bereits im Leergewicht steckt – frei zuladen können Sie entsprechend weniger.

ModellBauformZulässiges GesamtgewichtEinzelwerte
HNF Nicolai CD2dreirädriges Cargo-Trike280 kg laut Hersteller; für die Schweiz nennt der Hersteller 250 kg – das ist die Obergrenze des Leicht-Motorfahrrads (Art. 18 Bst. b VTS). Darüber wäre das dreirädrige Fahrzeug ein schweres Motorfahrrad (Art. 18 Bst. e VTS, bis 450 kg) mit Typengenehmigung, Fahrzeugausweis, Kontrollschild samt Versicherungsvignette und Führerausweis Kategorie M. Welche Kategorie für das gelieferte Fahrzeug gilt, ergibt sich aus dem Schweizer Datenblatt und der Zulassung; verbindlich Auskunft gibt das Strassenverkehrsamt Ihres Kantons.Leergewicht ca. 79 kg. Einzelfreigaben laut Bedienungsanleitung: Ladefläche 150 kg, Kidsbox 150 kg, Gepäckträger 25 kg, Frontbox 25 kg, Fahrergewicht bis 100 kg – Obergrenzen je Bauteil, nicht kumulierbar; begrenzend ist immer das zulässige Gesamtgewicht. Bei 79 kg Velo und 100 kg fahrender Person bleiben unter 250 kg rund 71 kg für die Ladung.

Herstellerangaben, Stand August 2026. Verbindlich ist die Freigabe in der Bedienungsanleitung des konkreten Modells – wir gehen sie vor der Bestellung mit Ihnen durch. Die Zeile zum CD2 zeigt, warum: Herstellerangaben stammen oft aus Ländern mit anderen Limiten, in der Schweiz endet die leichte Kategorie bei 250 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht. Und wo der Hersteller eine Nutzlast statt eines Gesamtgewichts angibt, ist die fahrende Person bereits enthalten; dann nicht ein zweites Mal abziehen. Was die einzelnen Kategorien rechtlich verlangen, steht ausführlich unter Vorschriften für Lastenvelos in der Schweiz.

Über der Herstellerfreigabe liegt die rechtliche Einteilung. Seit dem 1. Juli 2025 kennt die Schweiz drei für E-Bikes relevante Klassen von Motorfahrrädern.

Kategorie (Art. 18 VTS)AntriebMotorleistungZulässiges GesamtgewichtAuflagen
Leicht-Motorfahrrad (langsames E-Bike)bis 25 km/h (Tretunterstützung oder reiner Motorbetrieb)insgesamt bis 0,50 kW (500 W)bis 250 kg (zuvor 200 kg)kein Kontrollschild, keine Vignette; Führerausweis Kat. M nur zwischen 14 und 16 Jahren; keine Helmtragpflicht, Helm empfohlen
Schnelles Motorfahrrad (S-Pedelec)bis 45 km/h Tretunterstützung (30 km/h im reinen Motorbetrieb)insgesamt bis 1,00 kW (1000 W)bis 200 kgeinplätzig und einspurig; Typengenehmigung, Fahrzeugausweis, gelbes Kontrollschild samt jährlicher Vignette als Nachweis der Haftpflichtversicherung (Art. 90 VZV); Führerausweis Kat. M; Helmpflicht für die fahrende Person, mitfahrende Kinder unter zwölf Jahren brauchen ebenfalls einen Helm (Art. 3b Abs. 1 VRV); Tacho und Rückspiegel
Schweres Motorfahrrad (neu seit 1.7.2025)bis 25 km/h (Tretunterstützung oder reiner Motorbetrieb)insgesamt bis 2,00 kW (2000 W)bis 450 kgnur mehrspurige Fahrzeuge; Typengenehmigung, Fahrzeugausweis, gelbes Kontrollschild samt gültiger Versicherungsvignette (Art. 90 VZV); Führerausweis Kat. M; keine Helmtragpflicht

«Insgesamt» heisst dabei: über alle Motoren zusammen – bei einem Trike mit zwei Antrieben entscheidet das über die Kategorie. Für alle drei Kategorien gilt zudem eine Breitengrenze: Motorfahrräder dürfen höchstens 1,00 Meter breit sein, wobei nachgebende Rückspiegel eingeklappt gemessen werden dürfen (Art. 175 Abs. 2 VTS).

Stand der Angaben: 1. Juli 2025, überprüft am 7. August 2026. Massgebend sind VRV und VTS in der geltenden Fassung; das ASTRA-Merkblatt zu langsamen E-Bikes, schweren E-Lastenrädern und schnellen E-Bikes (Stand 1. Juli 2025, V02) ordnet sie verständlich, ist aber Verwaltungsinformation und keine Rechtsquelle. Über Ihren Einzelfall – namentlich darüber, in welcher Kategorie Ihr Fahrzeug zugelassen wird – entscheidet das Strassenverkehrsamt Ihres Kantons. Die ausführliche Fassung mit allen Artikelangaben steht unter Vorschriften für Lastenvelos in der Schweiz.

  • Der Denkfehler

Der Punkt, an dem sich viele täuschen: Nicht das Gewicht bestimmt die Kategorie, sondern zuerst die Motorleistung und die Zahl der Spuren. Ein dreirädriges Cargobike mit 750 Watt ist bereits ein schweres Motorfahrrad – mit Kontrollschild und Führerausweis Kategorie M –, auch wenn sein zulässiges Gesamtgewicht nur 200 Kilogramm beträgt. Massgebend ist das festgelegte zulässige Gesamtgewicht, nicht die Ladung eines einzelnen Tages: Die Kategorie wechselt man nicht durch Beladen, und zu schwer beladen fahren darf man trotzdem nicht. Und die schnelle Kategorie bringt keinen Gewichtsvorteil: Dort endet das zulässige Gesamtgewicht bei 200 Kilogramm, also tiefer als bei der langsamen Kategorie. Wer viel Gewicht bewegen will, fährt in der Schweiz langsam.

  • Im Betrieb

Für die meisten gewerblichen Einsätze ist deshalb die erste Zeile die richtige: 25 km/h, kein Kontrollschild, keine Vignette, kein Führerausweis ab 16 Jahren. Im Betrieb ist das ein echter Vorteil, weil jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ab 16 Jahren das Velo fahren darf, ohne dass Sie Ausweise abgleichen müssen. Für Lernende zwischen 14 und 16 Jahren braucht es den Führerausweis Kategorie M. Achten Sie aber auf den Unterschied: Fahren darf ein Leicht-Motorfahrrad, wer 16 ist – Personen mitführen, auch Kinder, darf dagegen nur, wer über 16 Jahre alt ist (Art. 63 Abs. 3 und 4 VRV).

Zwei Punkte, die im Alltag untergehen: Bei allen E-Bikes muss das Licht auch tagsüber eingeschaltet sein (Art. 30 Abs. 2 VRV) – vorgeschrieben ist das Einschalten, nicht ein separates Tagfahrlicht. Und wenn Sie zusätzliche Ladung mit einem Anhänger mitnehmen wollen: Mitführen dürfen Sie nur einen Anhänger. Er darf mit der Ladung höchstens 1,00 Meter breit sein, die Ladung höchstens 50 Zentimeter nach hinten überstehen, und das Betriebsgewicht darf 80 Kilogramm nicht übersteigen (Art. 68 Abs. 1 und 7 VRV). Für den Anhänger selbst kommen Rückstrahler, Kupplung und Beleuchtung dazu – die Einzelheiten stehen auf unserer Seite zu den Vorschriften für Lastenvelos in der Schweiz. Ob Ihr Velo für einen Anhänger freigegeben ist, steht in der Herstellerfreigabe – bei einzelnen Varianten fehlt sie.

Riese und Müller Transporter2 85 in Schwarz, Seitenansicht: Long John mit langer flacher Ladefläche für Gewerbe
  • Boxenflächen gross, eben und damit gut bedruckbar

Kaufberatung für Lastenvelos

Werbefläche auf Rädern

Ihr Logo auf der Box: Beschriftung früh mitdenken

Ein beschriftetes Cargobike fährt an Orten vorbei, an denen kein Lieferwagen steht, und es steht sichtbar dort, wo Sie gerade arbeiten. Die Boxenflächen sind gross, eben und damit gut bedruckbar. Üblich sind foliierte Seitenflächen, bedruckte Boxendeckel oder Planen mit Ihrem Logo. Im Firmenprogramm der Stadt gehörte das von Anfang an dazu: Die «Sankt Pedalo»-Velos wurden den Betrieben mit deren eigenem Logo beschriftet übergeben.

Wichtig ist, die Beschriftung früh mitzudenken. Ob eine Fläche foliert werden kann, hängt vom Material des Aufbaus ab – eine EPP-Box verhält sich anders als eine Holzkiste oder eine Plane, und manche Boxen lassen sich nachträglich nur mit Aufwand bekleben. Wir stimmen die Bauform deshalb gerne direkt mit Ihrer Werbetechnikerin oder Ihrem Werbetechniker ab, bevor bestellt wird. Die Folierung selbst führen wir nicht aus.

Velomechaniker bei der Arbeit an einem Velo im Montageständer in der Werkstatt
  • Werkstatt all-ride-zertifiziert

Service für Betriebe

Wenn mehrere Velos zuverlässig laufen müssen

Ein Cargobike im gewerblichen Einsatz fährt mehr Kilometer und trägt mehr Gewicht als ein Privatvelo. Bremsen, Kette oder Riemen, Reifen und Lager verschleissen entsprechend schneller. Planbarer Service ist deshalb keine Kür, sondern die Voraussetzung dafür, dass das Velo an dem Morgen bereitsteht, an dem die Tour ansteht.

Unsere Werkstatt ist all-ride-zertifiziert. Für Betriebe stimmen wir die Servicetermine auf Ihre Laufleistung und Ihren Betriebsablauf ab – sprechen Sie uns an, dann finden wir ein Intervall, das zu Ihren Touren passt.

Zwei Dinge sagen wir dabei offen: Unsere Zeiten sind die Ladenzeiten, Dienstag bis Freitag ab 13 Uhr und Samstag ab 9 Uhr. Und ein Ersatzvelo für die Zeit der Reparatur können wir nicht stellen, weil Verleih nicht zu unserem Angebot gehört. Wenn ein Velo für Ihre Tour unverzichtbar ist, legen Sie den Service in eine ruhige Woche.

Betreiben Sie mehrere Velos, lohnt es sich, die Flotte nach Möglichkeit auf wenige Modelle und damit auf wenige Ersatzteil-Standards zu vereinheitlichen: gleiche Bremsbeläge, gleicher Antrieb, gleiche Akkus und Ladegeräte. Das entscheidet sich beim ersten Velo, nicht beim dritten.

Cargo-Service für gewerblich genutzte Velos

Vollgefedertes Cargo-Bike mit Transportbox, Rohloff-Schaltung und ABS

Zeitrechnung im Quartier

Wann die letzte Meile mit dem Cargobike schneller ist

Der Zeitvorteil entsteht nicht auf der Strecke, sondern zwischen den Stopps. Ein Lieferwagen ist auf der Ausfallachse schneller. Sobald die Tour aus vielen Halten in einem kleinen Radius besteht, verschiebt sich das Verhältnis:

  • Kein Suchen und kein Umparkieren. Ein Cargobike lässt sich dort abstellen, wo die Ware hingehört. Was beim Lieferwagen pro Stopp an Parkplatzsuche, Rückwärtsmanöver und Fussweg anfällt, entfällt weitgehend.
  • Andere Wege stehen offen. Velowege, Velostreifen und für den Veloverkehr geöffnete Einbahnstrassen führen oft direkter ans Ziel als die für Lieferwagen zulässige Route. Enge Gassen und Innenhöfe sind mit dem Velo erreichbar, mit dem Transporter nicht immer. Das gilt für das langsame Cargobike als Leicht-Motorfahrrad. Schwere Motorfahrräder – mehrspurige Fahrzeuge über 0,50 kW – und schnelle E-Bikes unterstehen dem Fahrverbot für Motorfahrräder, und von der Pflicht, Radwege zu benützen, können sie signalisiert ausgenommen sein (Art. 42 Abs. 5 VRV). Welche Wege Ihrer Tour damit wegfallen, schauen wir im Beratungsgespräch an; verbindlich Auskunft gibt das Strassenverkehrsamt.
  • Ladezeit statt Standzeit. Be- und Entladen geht bei einer offenen Box in Hüfthöhe schneller als über eine Heckklappe, und niemand muss dabei auf den fliessenden Verkehr achten.
  • Der Motor nimmt die Topografie. St. Gallen ist keine flache Stadt: Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt des Stadtgebiets liegen 578 Meter Höhendifferenz – vom Goldachtobel auf 496 Metern bis auf 1074 Meter an der Südostgrenze. Auf einer einzelnen Tour kommen je nach Route weitere Höhenmeter dazu. Mit Tretunterstützung sind Steigungen und beladene Rückwege kein Ausschlusskriterium mehr – deshalb wurde das Thema hier erst mit dem E-Antrieb praktikabel.

Ob sich das für Ihre Touren rechnet, hängt an der Stoppdichte, am Gewicht pro Sendung und an der Distanz zum Ausgangspunkt. Wir rechnen Ihnen nichts schön: Wenn Ihre Touren über Land führen oder aus wenigen schweren Sendungen bestehen, sagen wir Ihnen das.

Schwarz-weiss: bepacktes Velo mit Säcken, Hochformat

Erst die Tour, dann das Modell

Vom Tourenprofil zur Modellwahl: so gehen wir ein Firmenprojekt an

Für ein Gewerbeprojekt schauen wir uns zuerst Ihre Touren an: Was fahren Sie, wie oft, mit welchem Gewicht, wer fährt, und wo steht das Velo über Nacht. Daraus ergibt sich die Bauform, daraus die Modellauswahl.

Cargo-relevant sind bei uns Riese & Müller und Tern; von Tern führen wir unter anderem das Quick Haul Long, das Quick Haul D8, das Orox S12 27.5″ und das GSD S10. Dazu steht das dreirädrige CD2 von HNF Nicolai im Laden – die Marke firmiert heute als HNF Bikes und ist bei uns eine Auslaufmarke: Nach diesem Modell führen wir sie nicht weiter. Welche Modelle und Ausführungen wir für Sie beziehen können, klären wir im Gespräch; verfügbare Modelle und Lieferfristen bestätigen wir vor der Bestellung verbindlich.

Wir sind seit 1937 in St. Gallen und heute an der Zürcherstrasse 15. Unsere Kundinnen und Kunden bewerten uns auf Google mit 4,4 von 5 Sternen aus über 90 Bewertungen (Stand August 2026).

Öffnungszeiten

Montaggeschlossen
Di – Fr13:00 – 18:00
Samstag09:00 – 16:00
Sonntaggeschlossen
Bergkamm im Abendlicht mit E-Mountainbike am Rand

Aus Firmengesprächen

Häufige Fragen aus Betrieben und Firmen

Fahrer mit Helm auf einem E-Mountainbike in der Stadt, Hochformat

Massgebend ist zuerst die Motorleistung, dann die Zahl der Spuren, erst danach das Gewicht. Bis 0,50 kW (500 Watt) Motorleistung insgesamt, bis 25 km/h und bis 250 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht gilt das Velo als Leicht-Motorfahrrad: kein Kontrollschild, keine Vignette. «Insgesamt» heisst: über alle Motoren zusammen – bei einem Trike mit zwei Antrieben entscheidet das über die Kategorie. Ein mehrspuriges Cargobike mit mehr als 0,50 kW ist dagegen ein schweres Motorfahrrad – auch bei geringem Gewicht – und braucht Typengenehmigung, Fahrzeugausweis, gelbes Kontrollschild samt gültiger Versicherungsvignette (Art. 90 VZV) und den Führerausweis Kategorie M. Wir prüfen die Angaben des Herstellers, bevor Sie bestellen; verbindlich darüber, in welcher Kategorie Ihr Fahrzeug zugelassen wird, entscheidet das Strassenverkehrsamt Ihres Kantons. Stand der Angaben: 1. Juli 2025, überprüft am 7. August 2026 – massgebend sind VRV und VTS in der geltenden Fassung, nicht diese Zusammenfassung.

Bei einem langsamen E-Bike bis 25 km/h ist zwischen 14 und 16 Jahren der Führerausweis Kategorie M nötig, ab 16 nicht mehr. Wenn bei Ihnen Lernende fahren sollen, ist das der Punkt, den Sie vorher klären müssen. Fahren und Mitführen sind dabei zweierlei: Personen mitführen, auch Kinder, darf nur, wer über 16 Jahre alt ist (Art. 63 Abs. 3 und 4 VRV). Für Lernende heisst das: mit Kategorie M ab 14 fahren, aber ohne Kinder. Für schnelle Motorfahrräder bis 45 km/h und für schwere Motorfahrräder ist der Führerausweis Kategorie M in jedem Fall vorgeschrieben.

Rechnen Sie rückwärts: zulässiges Gesamtgewicht abzüglich Eigengewicht des Velos und tatsächliches Gewicht der fahrenden Person – der Rest ist Ihre Ladung. Bei 200 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht, 41 Kilogramm Velo und 85 Kilogramm fahrender Person bleiben 74 Kilogramm. Zusätzlich gelten Einzelfreigaben pro Bauteil – für die Transportbox, die Ladefläche oder den hinteren Gepäckträger; diese Werte sind Obergrenzen je Bauteil und nicht kumulierbar. Diese Rechnung aus Herstellerangaben gilt für Leicht-Motorfahrräder. Bei einem schweren Motorfahrrad sind Anzahl bewilligter Plätze und Nutzlast zuzüglich 75 Kilogramm am Fahrzeug angeschrieben (Art. 181b Abs. 3 VTS) – die 75 Kilogramm sind das Gewicht der fahrenden Person, das nach Art. 7 Abs. 1 Bst. c VTS bereits im Leergewicht steckt. Und gibt der Hersteller eine Nutzlast statt eines Gesamtgewichts an, ist die fahrende Person bereits enthalten; dann nicht ein zweites Mal abziehen. Bringen Sie zum Gespräch mit, was heute tatsächlich auf der Tour mitfährt.

Die Boxenflächen eignen sich gut für Folierung oder bedruckte Planen. Ob eine Fläche beklebt werden kann, hängt vom Material des Aufbaus ab; eine EPP-Box verhält sich anders als eine Holzkiste. Wir stimmen die Bauform deshalb frühzeitig mit Ihrer Werbetechnikerin oder Ihrem Werbetechniker ab, damit die Beschriftung später ohne Zusatzaufwand möglich ist. Die Folierung selbst führen wir nicht aus.

Im Firmenprogramm «Sankt Pedalo» der Stadt St. Gallen erhielten Betriebe und Organisationen für ein Jahr kostenlos ein E-Cargobike; die Vergabe läuft über eine Ausschreibung der Stadt, und die Ausschreibung richtet sich ab 2026 zusätzlich an Private, Genossenschaften und Wohnsiedlungen – ob gerade eine Auflage für Firmen offen ist, steht auf stadt.sg.ch. 2026 haben Rorschach, Wittenbach, Flawil und Rapperswil-Jona je sechs Unternehmen für zwölf Monate gratis ein E-Cargobike zur Verfügung gestellt; die Bewerbungsfrist lief am 15. Mai 2026 ab, und eine Neuauflage ist bisher nicht angekündigt. Stundenweise geht es über carvelo, ein Angebot der Mobilitätsakademie des TCS, mit Standorten unter anderem in St. Gallen, Wil und Arbon.

Ja. Unsere Werkstatt ist all-ride-zertifiziert. Für Betriebe stimmen wir die Servicetermine auf Ihre Laufleistung und Ihren Betriebsablauf ab, damit Sie nicht bei jedem Velo neu planen müssen. Zwei Einschränkungen nennen wir vorab: Unsere Zeiten sind die Ladenzeiten, Dienstag bis Freitag ab 13 Uhr und Samstag ab 9 Uhr, und ein Ersatzvelo während der Reparatur können wir nicht stellen, weil wir keinen Verleih anbieten.

Der Vorteil entsteht durch die Stoppdichte, nicht durch die Kilometerzahl. Wenige Stopps mit grosser Distanz dazwischen sprechen eher für das bestehende Fahrzeug. Viele nahe Stopps, enge Zufahrten und schwierige Parkplatzsituationen sprechen für das Velo, auch bei kleiner Sendungszahl. Schildern Sie uns Ihre typische Tour, dann sagen wir Ihnen, ob es sich lohnt – auch wenn die Antwort Nein lautet.

Ihre Touren, Ihre Ladung, Ihr Betrieb

Für Firmenanfragen vereinbaren Sie am besten einen Termin – dann nehmen wir uns Zeit, ohne dass der Ladenbetrieb dazwischenkommt. Ansprechpartner für Firmenprojekte ist Inhaber und Geschäftsführer Reto Lieberherr.

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Familie mit Velos und Kinderanhänger auf einem Weg